Pressebericht Quizabend AZ 2013

Quizabend beim Gustavsburger Burgfest

 

„Gehört ,Wer wird Millionär?‘ zu Ihren Lieblingsfernsehsendungen? Dann sind Sie heute Abend am richtigen Ort.“ – Unter diesem Motto hieß SKB-Vorsitzender Daniel Martin die Rateteams der Vereine am Freitag beim Quizabend „uff de Burg“ im Bürgerhaus willkommen. Ein traditionelles und geselliges Beisammensein zum Auftakt des 57. Burgfestes, bei dem sich die auserwählten Kandidaten aus elf Vereinen wieder einer anstrengenden Wissenstortur unterziehen mussten.

Dass den Rateteams im Gegensatz zu Günther Jauchs Unterhaltungssendung bei der Beantwortung der Fragen weder ein Joker noch ein Telefonkandidat zur Verfügung standen, machte Moderator Uwe Fischer gleich zu Beginn deutlich. Der moralischen Unterstützung ihrer Fans durften sich die Rateteams jedoch sicher sein.

Starker Turnverein

Mit 44 Männern und Frauen stellte der Turnverein Gustavsburg das stärkste Aufgebot. An zweiter Stelle folgte der Verein für Städtepartnerschaft, der mit 36 Fans seine Kandidaten anfeuerte, dicht gefolgt vom Sozialverband Deutschland, der 35 Mitglieder rekrutiert hatte. Jauchsche „Fernsehluft“ schnupperten dagegen zum ersten Mal die Rate-Crew der evangelischen Kirchengemeinde, die mit 26 Fans vertreten war.

Moralischen Auftrieb brauchte der SPD-Ortsverein, der sich auf das politische Treuegelöbnis seiner 23 Anhänger verlassen konnte. Mit ihrem Landtagskandidaten Jens Grode hatte sich das aus dem Vorsitzenden Thorsten Siehr, Carsten Nickel, Susanne Redlin und Inge Sturm rekrutierte Rateteam vorsorglich verstärkt. Schließlich ging es beim friedvollen Wettstreit darum, die „Übermacht“ des Titelverteidigers zu stoppen: Die CDU, die mit 13 Anhängern ihre Kandidaten unterstütze, hatte im vergangenen Jahr beim Quizabend gewonnen, musste am Freitag allerdings schon in der ersten Runde die Waffen strecken.

Jedes Rateteam hatte fünf Fragen aus den Kategorien „Herr der Ringe“, „Geographie“, „Autoren“, „Werbesprüche“ und „Kopfrechnen“ innerhalb von 30 Sekunden zu beantworten. Bravourös schlug sich der Gustavsburger Carneval Club im Bereich der Allgemeinbildung. Dass die „Buddenbrooks“ aus der Feder von Thomas Mann stammen und das Kap der Guten Hoffnung in Südafrika und nicht – wie ein Zurufer meinte – in Ginsheim liegt, war sekundenschnell zu beantworten. Kopfrechnen gehörte allerdings nicht zum Stärkeprofil der Fastnachter, denn auch nach dem Time-out der Jury war keine Lösung zu vernehmen.

Der Spaß stand aber im Vordergrund des Quizabends, der mit einer Showeinlage der Rope-Skipping-Gruppe des Turnvereins und einem Gesangsauftritt von „Vocomotion“ aufgelockert wurde.

Heute findet die Übergabe der Siegerurkunden statt: Große Freude bei den Gewinnern vom Rateteam des Vereins für Städtepartnerschaft. Den zweiten Platz belegte der Turnverein vor der Brunnerschule. Zufrieden dürften aber auch die Vertreter der evangelischen Gemeinde sein, die als Debütant den vierten Rang belegten.

Quelle: AZ Mainspitze

Pressebericht Fest AZ Mainspitze 2013

Bilanz beim Burgfest in Gustavsburg so wechselhaft wie das Wetter

 

Die Bilanz des Burgfestes 2013 fiel so unterschiedlich aus, wie sich das Wetter über die Pfingstfeiertage zeigte. Am Samstag hatten die Organisatoren, die Ortsvereine unter Federführung ihres Dachverbandes, dem Sport- und Kulturbund (SKB), allen Grund zum Jubeln. Auf dem Festplatz „Ochsenwiese“ drängten sich so viele Besucher wie noch nie in der 57-jährigen Geschichte dieses beliebten Heimatfestes ,,uff de Bursch“.

4000 Gäste, so schätzte SKB-Vorsitzender Daniel Martin, tummelten sich auf dem Platz, vor der Bühne, an den Ständen der Vereine und der angrenzenden Kirmes. Bis weit ins Gustavsburger Industriegebiet mussten Parkplätze gesucht werden, denn die Abstellmöglichkeiten für Pkw waren in den Abendstunden bald erschöpft. An den Verpflegungsständen der Vereine bildeten sich lange Schlangen. Da gelangten die Essensvorräte auch schon einmal an ihre Grenzen.

Glänzende Umsätze

Auch der Pfingstsonntag gestaltete sich zunächst noch recht ansprechend. In den Abendstunden herrschte dann aber ,,Land unter“. Dauerregen und Westwind peitschten gegen die Bühne, sodass das Hauptereignis des Burgfestes 2013 buchstäblich ins Wasser fallen musste: 30 Minuten nach Beginn war die Band „Still Collins“, genötigt, ihr Konzert abzublasen. „Sowas habe ich auch noch nicht erlebt, seit ich das Burgfest kenne“, kommentierte ein frustrierter SKB-Chef.

Bei den Vereinsständen sah man all dies gelassen, denn die Umsätze liefen bis dahin so glänzend, dass man den durchwachsenen Pfingstsonntag locker wegstecken konnte.

Zur Morgenstunde bevölkerten am Pfingstmontag die Gläubigen beider Konfessionen den Platz zum ökumenischen Gottesdienst. ,,Wir haben die Wolken weggeblasen“, grinste dann Dirigent Hans-Benno Hauf, dessen evangelischer Posaunenchor aus Ginsheim anschließend den Frühschoppen umrahmte. Beim umfangreichen Kindernachmittag, den unter anderem erstmals die Gustav-Brunner-Schule, der TV Gustavsburg und die Musikschule Mainspitze unter der Moderation von Michael Maag von der Tanzabteilung des Turnvereins bestritt, waren es die mitfiebernden Eltern, die das Auditorium stellten. Auch Gute-Laune-Sänger Oliver Mager sorgte stimmungsmäßig für Lichtblicke unter grau verhangenem Wolkenhimmel. Da machten die Kinder beispielsweise bei der Polonaise begeistert mit.

Am Abend füllte sich der Festplatz dann nochmals ordentlich, als die Band „Mallet“ mit ihren Rock-Klassikern das große Finale einleitete. Mit einem Brillantfeuerwerk endete das Burgfest 2013, ehe dann wieder Regen einsetzte. Einige Zeit vorher schon hieß es an etlichen Verpflegungsständen der Vereine „ausverkauft“. Trotz eines verregneten Sonntagabends also eine zufriedenstellende Bilanz. SKB-Vorsitzender Daniel Martin äußerte sich begeistert vom Zusammenhalt der Ortsvereine, die sich bei Engpässen gegenseitig halfen. „Wir haben hier mehrere Tage trotz teilweise großen Andrangs ein absolut friedliches Heimatfest erlebt“, freute er sich.

Guter Zusammenhalt

Gut angenommen war auch die Einladung für Schulen und Kindertagesstätten, noch vor Festbeginn die Fahrgeschäfte kostenlos testen zu können. Gerne nahmen auch Bewohner des Altenheims die Offerte von Vereinen und Schaustellern an, einige fröhliche Stunden auf dem Burgfest zu verbringen.

 

Quelle: AZ Mainspitze

Presseschau 2012

Das schrieb die Mainzer Allgemeine Zeitung:

AZ Mainz zum Burgfest 2012

Und das Rüsselsheimer Echo:

Rüsselsheimer Echo zum Burgfest 2012

Mainspitze Abschlussbericht 2011

„Das Konzept ist voll aufgegangen und auch das Wetter hat uns ziemlich gut getan“, zieht Daniel Martin, Zweiter Vorsitzender des Gustavsburger Sport- und Kulturbundes (SKB), eine durchweg positive Bilanz der 55. Auflage des Burgfestes, das am Pfingstmontag mit einem nochmals dicht gepackten Programm zu Ende ging.

Grund zur Klage gab es für die Veranstalter und Standbetreiber aber auch wahrlich nicht: Am Ende des Heimatfestes stehen ein neuer Besucherrekord, begeisterte Gäste aus der Rhein-Main-Region und in der Folge stattliche Umsätze an den Essens-Buden, Zapfstellen und Fahrgeschäften. Mit einer attraktiven Mischung aus Musik und Geselligkeit hatten die Veranstalter des Burgfestes am Wochenende genau ins Schwarze getroffen.

So sehr, dass der überraschend große Besucherzuspruch am Sonntagabend an einigen Ständen für Engpässe und vorzeitiges Schichtende gesorgt hatte. Der Kartoffelpuffer-Stand des GCC öffnete am Montag sogar nicht einmal mehr. „Wir haben mit dem hochwertigen Musikprogramm darauf abgezielt, besonders das Publikum zwischen 30 und 40 Jahren anzusprechen, und es hat besser funktioniert, als wir uns erhofft hatten“, sagt der SKB-Vorstand, der für das komplette Wochenende von einer fünfstelligen Gesamtbesucherzahl ausging. Besonderer Dank der Organisatoren ging an die Gemeindeverwaltung, die am Sonntag kurzfristig die Wiese neben der Kostheimer Brücke als Behelfsparkfläche freigegeben hatte, um des Ansturmes verkehrstechnisch Herr zu werden.

Mit etwas weniger Besuchern als bei der sonntäglichen Invasion von 3 000 abendlichen Gästen, dafür aber nicht weniger in Feierstimmung klang das Burgfest am Montag aus.

Burgfest macht als Ausflugsziel gute Figur

Den ganzen Tag über präsentierte sich das Fest auf der Ochsenwiese noch einmal als Heimatfest mit familiärer Atmosphäre und machte auch in der Rolle als Ausflugsziel eine gute Figur.

Los im Programm ging es am Morgen mit einem ökumenischen Pfingstgottesdienst an der Bühne, der vom evangelischen Posaunenchor Ginsheim musikalisch unterstützt wurde. Für das Bläserensemble Hans-Benno Haufs ging es im Anschluss gleich weiter mit der Arbeit, als nach dem Gottesdienst der Frühschoppen eröffnet wurde und die Musiker vom sakralen ins Unterhaltungsrepertoire überwechselten.

Gegen Mittag kamen dann die Kinder bei einem dicht gepackten Programm auf ihre Kosten. Aufführungen vom TV Gustavsburg, der Kindertagesstätte III und der Musikschule Mainspitze sorgten auf der Bühne für reichlich Trubel, dazu brachte der Mainzer Zauberer „Filou“ Kinderaugen zum Leuchten. Ballontwisterin Rita Wiebe knotete an einem Stand der Freunde des Kommunalen Kinos, was der Luftballonvorrat hergab und versorgte das junge Publikum mit einigen luftgefüllten Andenken an den Burgfestbesuch.

Die vielseitige Covertruppe „Talk About“ zeichnete sich am frühen Abend für das musikalische Finale des Festes verantwortlich und brachte noch einmal beste Stimmung in die Besucherschar. Zuvor lenkte der SKB als Ausrichter des Festes die Aufmerksamkeit auf die Freunde und Förderer der Veranstaltung, die mit finanzieller Hilfe und Know-How für das Gelingen der 55. Auflage beigetragen hatten. Effektvoll und unüberhörbar beendet wurde das Festwochenende mit einem Brillantfeuerwerk, das vom hinteren Ende der Ochsenwiese abgefeuert wurde.

Mainspitze zum Festauftakt 2011

Viel positiver hätte es für die Ausrichter des diesjährigen Burgfestes auf der Ochsenwiese nicht laufen können: Die Temperaturen warm genug und weitgehend trocken, die Gäste zahlreich und in Feierstimmung. Dazu kam ein abwechslungsreiches Angebot an den Ständen und ein hochklassiges Bühnenprogramm, die bei der 55. Auflage des Volksfestes Hand in Hand gingen.

16 Gustavsburger Vereine und 13 Schausteller beteiligten sich an dem vom Sport- und Kulturbund Gustavsburg (SKB) ausgerichteten Fest, das am Freitag gut 2 000, am Samstagabend sogar geschätzte 2 500 Besucher aus Nah und Fern an die Ochsenwiese lockte. Der ganz große Run auf das Fest kam dann am Sonntag, als mit geschätzten 3 000 Besuchern ein neuer Besucherrekord aufgestellt wurde.

„Es gibt Zuwachs auf eigentlich allen Seiten der Veranstaltung“, erklärte schon am Eröffnungstag Jörg Karbowski, Vorsitzender des SKB, zum Stand des Burgfestes - ohne zu wissen, was sich am Sonntagabend noch ereignen sollte.

Parkplätze reichen nicht, Vorräte gehen kurzzeitig aus

Im Zuge der großen Resonanz musste auf dem Gelände des geplanten Lebensmittelmarktes kurzfristig sogar ein Notparkplatz eingerichtet werden, dessen Kapazität allerdings auch bald erschöpft war - ebenso wie die Vorräte einiger Stände, die gegen 23 Uhr ausverkauft waren.

Neben den zahlreichen von den Gustavsburger Vereinen betriebenen Essens- und Getränkeständen und den Fahrgeschäften, die den Platz am hinteren Ende eingrenzen, rücken die Veranstalter in letzter Zeit mehr und mehr das Musikprogramm in den Mittelpunkt.

Bevor die Rock- und Pop-Fans am Freitagabend erstmals zum Zuge kamen, stand am Nachmittag zunächst die traditionelle Eröffnung auf dem Programm.

Der Startschuss zum 55. Burgfest, dank Salven vom Böllerteam der Ginsheimer Altrheinschützen nicht nur sprichwörtlich, fiel auf der Festbühne. SKB-Chef Karbowski begrüßte gemeinsam Bürgermeister Richard von Neumann Gäste und Standbetreiber, bevor der Rathauschef mit vier Schlägen das Festbier-Fass anstach.

Satter Sound auf dem Volksfest-Gelände

Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung vom modernen Musikzug der Kostheimer Gecken.

Am Abend dann sorgten die Wiesbadener Rock-Veteranen „Mallet“ für satten Sound auf dem Gelände, das mit 1 000 Besuchern bereits ansehnlich gefüllt war. Noch voller wurde es am Samstag. Zu Spitzenzeiten tummelten sich an die 2 000 Besucher vor der Bühne und an den Ständen und brachten in bester Feierlaune viel Atmosphäre auf den Platz.

Dass das auch so blieb, dafür zeichneten sich „Flap Jack“ und „The incredible Dexter Band“ verantwortlich. Am frühen Abend kümmerten sich „Flap Jack“ um die Freunde modernerer Pop-Rock-Hits, während es bei der schon beim Altrheinfest vor einer Woche aktiven Band „Dexter“ quer durch das Classic-Rock-Genre ging.

Festumzug schlängelt sich durch die Straßen

Mit einem Festumzug startete das Burgfest-Programm am Sonntagmorgen in den dritten Tag. Vom Bahnhof ausgehend schlängelte sich der von zahlreichen Vereinen und Institutionen bestückte Zug durch die Straßen bis die Schleife beim Festgelände endete. Dort hatten sich bereits zahlreiche Gäste zum Frühschoppen eingefunden, der mit einem Auftritt der Jugendshowband „Castellum“ gegen Mittag seinen Höhepunkt erlebte.

Der Abend gehörte wiederum den Livebands, die sich angesichts des Massenandrangs aus der gesamten Region über einen Mangel an Publikum nicht beklagen konnten. Einen Rundumschlag in Sachen Rock lieferten die Bischofsheimer Musiker von „Summerwine“ und bewiesen sich als hervorragende Einheizer. Funk, Soul und Disco höchster Güteklasse kam anschließend von „Jammin’ Cool“, die dem Besucherrekord-Abend in Gustavsburg mit groovigem Sound die Krone aufsetzten.